Was ist passiert?

Vom 01.07.2019 bis zum 31.07.2019 nahmen Bürgerinnen und Bürger sowie Pendlerinnen und Pendler des Wirtschaftsraums Wiesloch/Walldorf an einer Mobilitätsumfrage teil, und gaben dabei wertvolle Hinweise zu ihrem Mobilitätsverhalten. Außerdem machten sie über eine interaktive Beteiligungskarte konkrete Vorschläge, wie die Mobilität im Wirtschaftsraum verbessert werden könnte.

 

Insgesamt wurden mit Hilfe der Beteiligungskarte mehr als 1000 Hinweise gesammelt, welche durch 500 Kommentare ergänzt und mit knapp 20.000 Likes/ Dislikes versehen wurden. Auch an der Mobilitätsumfrage nahmen über 1000 Personen teil.

Die Mobilitätsumfrage wurde noch im Herbst 2019 ausgewertet. Die Ergebnisse sind seit Ende Oktober auf der Homepage veröffentlicht. 

Seit August beschäftigen sich die Projektpartner außerdem mit den einzelnen Hinweisen, welche über die Beteiligungskarte aufgenommen wurden.

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Ergebnisse der Mobilitätsumfrage

In 20 qualitativen Fragen gaben Teilnehmende Hinweise zu ihrem Mobilitätsverhalten und den entsprechenden Hintergründen. Die Themen reichen vom Radverkehr, über den ÖPNV und Elektromobilität, bis hin zu sozialen und gesellschaftlichen Fragestellungen, welche das Mobilitätsverhalten beeinflussen.

Die aus Heidelberg kommende Verbindung über Leimen und Nußloch nach Walldorf war hierbei besonders gefragt. Der Rhein-Neckar-Kreis, die Kommunen und der VRN prüfen nun, wie die Umsetzung einer solchen Verbindung gelingen könnte.

Die gesamte Auswertung der Mobilitätsumfrage finden Sie hier: Download

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Ergebnisse der Beteiligungskarte

Auf der Beteiligungskarte kamen insgesamt über 1000 Hinweise zusammen, welche Nutzer in weiteren 500 Kommentaren diskutierten.

Wie wurden die Hinweise ausgewertet?

Die Hinweise wurden den zuständigen Projektpartnern in einem ersten Schritt zugeteilt und von diesen mit Hilfe eines Ampelsystems ausgewertet und zumeist auch kommentiert. Dabei handelt es sich um eine erste Einschätzung auf Arbeitsebene.

Aufgrund der oft komplexen Zuständigkeiten, sowie der großen Anzahl an Hinweisen, gibt es allerdings auch Ausnahmen zu dieser Regel. Kommentare wurden in der Regel nicht kategorisiert.

Aufgrund der großen Bandbreite an Hinweisen konnten manche Vorschläge bereits direkt umgesetzt werden, andere erfordern weitere Abwägungen und Abstimmungsprozesse zwischen den Projektpartnern oder mit anderen Institutionen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Radweg entlang der L546, zwischen St. Leon-Rot und Malsch, dessen Verbesserung in der Beteiligungskarte großen Zuspruch erhalten hat (Hinweise 153 & 972). Nach Eingang der Hinweise erfolgte eine umfassende Überprüfung des Radweges durch den Landkreis und den ADFC. Im Rahmen des Mobilitätspakts wird nun weiter nach Lösungen gesucht, den Radweg zu verbreitern.

Im nächsten Schritt geht es nun darum, aus der Vielzahl an Einzelhinweisen Konzepte und Schwerpunkte zu entwickeln, die zu einer Verbesserung der verkehrlichen Situation im Wirtschaftsraum beitragen können.

Hinweise, die über die Karte eingegangen sind und die nicht die Projektpartner des Mobilitätspaktes betreffen, wurden an die entsprechenden Kommunen weitergeleitet. Sofern die betroffenen Kommunen die sie betreffenden Hinweise beantwortet haben, finden sich die Hinweise in der unten verlinkten Tabelle wieder.

Wie ist die Ampel zu verstehen?

Der Hinweis wurde bereits umgesetzt oder befindet sich in der Umsetzung.

Es kann noch keine Rückmeldung gegeben werden, oder es bedarf weiterer Abstimmung.

Der Hinweis kann (in der Regel aufgrund fachlicher, finanzieller o.ä. Erwägungen) aktuell nicht umgesetzt werden.

Eine Umsetzung ist (in der Regel aufgrund rechtlicher Vorgaben) nicht möglich.

Wie geht es weiter?

Die Projektpartner werden sich nach dieser ersten Einschätzung der Hinweise nun in einem weiteren Prozess mit den aufgenommenen Ideen beschäftigen.

Dies erfolgt insbesondere im Rahmen von themenspezifischen Arbeitskreisen in den Bereichen Radverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr, Motorisierter Individualverkehr, sowie Betriebliches Mobilitätsmanagement. Dort wird anhand der eingegangenen Hinweise, sowie der bereits bestehenden Maßnahmen, erarbeitet, welche Handlungsschwerpunkte und Maßnahmen im Rahmen des Mobilitätspakts in den nächsten Jahren verfolgt werden sollen.

Im Arbeitskreis, sowie in den Unterarbeitskreisen sind alle Projektpartner vertreten.

Die ersten Treffen der themenspezifischen Arbeitskreise finden im Februar und März 2020 statt. Ein zweites Treffen der Unterarbeitskreise ist für das zweite Quartal vorgesehen. Zu Ende des zweiten Quartals werden die Ideen dann zusammengetragen und ein überarbeitetes Maßnahmenpaket veröffentlicht.

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Wie finde ich meinen Hinweis?

Im unten verlinkten Dokument finden Sie eine Tabelle, welche alle Hinweise und Kommentare enthält, die von den Projektpartnern über die Beteiligungskarte aufgenommen wurden. Kommentare sind hierbei durch eine blaue Hinterlegung der laufenden Nummer zu erkennen und werden direkt unter den korrespondierenden Hinweisen gelistet.

Am einfachsten finden Sie Ihre Hinweise, indem Sie mittels der Suchfunktion (Strg + F) nach Ihrem Nachnamen suchen. Alternativ können Sie mit Hilfe Ihrer Bestätigungsmail, welche Sie nach der Eintragung Ihres Hinweises erhalten haben, direkt nach dem Titel Ihres Hinweises suchen. 

Die gesamte Auswertung der Beteiligungskarte finden Sie hier: Download

Ein Projekt des Landes Baden-Württemberg

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